Стихи с переводом по немецкому языку


Стихи для урока немецкого языка - Немецкий язык онлайн

На этой страничке вы найдете интересные стишки, рифмовки и кричалки, которые вы можете использовать на уроках немецкого языка.

Считалки на немецком

* * *

Eins, zwei,

du bist frei.

Drei, vier,

du bleibst hier.

Fünf, sechs,

alte Hex.

Sieben, acht,

gute Nacht.

Neun, zehn,

du kannst gehn!

 

* * *

Frau Quitte,

Frau Queck,

Fräulein Quick

und Herr Quack

essen Quarkkuchen

von Frau Quelle.

 

* * *

Ich bin Peter, du bist Paul,

ich bin fleißig, du bist faul!

 

* * *

A a a, der Winter ist schon da!

E e e, wir spielen gern im Schnee.

O o o, wir gehen in den Zoo.

I i i, vergiss die Eltern nie!

 

* * *

Mein, dein, sein,

der Tisch ist noch rein,

der Magen ist noch leer

und du brummst wie ein Bär.

 

* * *

Eichen, Buchen, Tannen,

und du musst fangen.

Eichen, Tannen, Buchen,

und du musst suchen.

 

* * *

Rote Rosen, rote Rosen,

stehen auf dem Stengel.

Der Herr ist schön,

die Frau ist schön,

das Kind ist wie ein Engel.

 

* * *

Die Frösche, die Frösche,

ein lustiger Chor.

Sie haben, sie haben —

wie komisch! — kein Ohr.

 

* * *

Rattatam, rattatam,

wir fahren mit der Eisenbahn.

Wir fahren in die große Stadt,

die viele schöne Häuser hat.

 

* * *

ABC, Kopf in die Höh!

DEF, wart, ich treff!

GHI, das macht Müh!

IKL, nicht so schnell!

MNO, auch nicht so!

PQR, das ist schwer!

STU, hör mir zu!

VWX, mach ’nen Knicks!

   YZ, geh zu Bett!

 

* * *

1, 2, 3, 4,

auf dem Klavier

sitzt eine Maus,

und du musst raus.

 

* * *

Eins, zwei, drei,

du bist frei!

 

* * *

10, 20, 30, Mädchen, du bist fleißig,

40, 50, 60, Mädchen, du bist prächtig,

70, 80, 90, Mädchen, du bist einzig,

100, 1000, Million, Mädchen, du verdienst die Kron!

 

* * *

Itzli-pitzli-Rabenfuß,

rate mal, wer suchen muss!

Itzli-pitzli-buh,

nämlich du!

 

* * *

Automobil,

fahr nicht so viel,

Benzin ist knapp,

und du bist ab!

 

* * *

Hexe Minka,

Kater Pinka,

Vogel Fu,

raus bist du!

 

* * *

Liebe, liebe Mutter!

Ich bin klein, mein Wunsch ist klein.

Du sollst froh und glücklich sein.

 

* * *

Schau links, schau rechts,

geh geradeaus!

So kommst du sicher

gut nach Haus.

 

* * *

Henriette, goldene Kette, goldene Schuh, wie alt bist du?

 

* * *

Eins, zwei, drei, Polizei.

Wer will fahren? Steigt schnell ein!

 

* * *

Ofen, Ofen, Töpfen,

Milch hab’ ich ein Tröpfen,

bin so hungrig und so arm,

mache mir mein Süpplein warm!

 

* * *

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7,

wo bist du so lang geblieben?

Bei dem Schuster tick, tick, tick,

der hat mir mein’ Schuh geflickt.

 

* * *

1, 2, 3, 6, 7,

ein Zigeuner hat geschrieben:

Liebe Tante, sei so gut,

schick mir den Zylinderhut.

Nicht zu groß und nicht zu klein,

morgen soll die Hochzeit sein.

 

* * *

Blumen auf den Wiesen,

viele Bienen fliegen,

Vögel singen Lieder,

ich will draußen spielen.

 

* * *

Im Haus ist die Maus

auf den Ofen gekrochen,

ist heruntergefallen,

hat’s Schwänzchen gebrochen.

 

* * *

Jedes Kind

sich kämmen sollte,

der der Peter

nie das wollte.

Da wuchsen ihm die Läuse,

so groß fast wie die Mäuse.

Die zogen ihn

ins Holz hinaus,

und o Jammer,

und o Graus,

sie fraßen ihn

samt Haut und Haar,

so dass bald nichts mehr

von ihm war.

 

* * *

Frau von Hagen, darf ichs wagen,

Sie zu fragen, welchen Kragen

Sie getragen, vor acht Tagen

auf der Fahrt nach Kopenhagen?

 

* * *

Es war einmal ein Mann,

mein Märchen fängt an,

der hat ’ne arme Hütte,

das Märchen ist in der Mitte,

der hat ein kleines Haus,

nun ist mein Märchen aus.

 

Die Familie

Der Vater heißt Eiko,

die Mutter heißt Heike.

Die Tochter heißt Lilli,

der Sohn heißt Willi.

Der Bruder heißt Ronny,

die Schwester heißt Toni.

Der Opa heißt Klaus,

er sitzt nicht gern im Haus.

Die Oma heißt Emilie.

Das ist die ganze Familie.

 

* * *

Gänse, Gänse!

       Ga, ga, ga!

Wollt ihr fressen!

       Ja, ja, ja!

Kommt nach Hause,

aber merkt:

Der Wolf wartet

unterm Berg.

 

* * *

Sieben Kinder warten

Vor dem Kindergarten.

Es ist Mitternacht,

Die Mutter ist nicht weit.

 

* * *

Meine Mutter ist sehr tüchtig,

alles macht sie schnell und richtig.

 

* * *

Meine Händchen sind noch klein,

können aber fleißig sein.

 

* * *

Vorn ist die Tafel,

und hinten ist die Bank.

Links ist das Fenster,

und rechts ist der Schrank.

 

* * *

Eins, zwei, drei,

       vier, fünf, sechs, sieben …

Nennt die Tiere,

       die sich nicht lieben!

Hund und Hase,

       Katz’ und Maus

wohnen nicht

       im selben Haus.

 

Meine Hände

Ich habe zwei kleine Hände,

sie arbeiten ohne Ende:

Sie kochen für die Puppe

Kakao, Brei und Suppe.

Sie helfen der Mutter zu Haus’

und fegen das Zimmer aus.

Sie waschen Augen, Ohren,

Nase, Hals und Mund,

und ich bin immer gesund.

 

* * *

Wir haben für alle etwas.

Der warme Mantel für den Winter.

Warme Hosen für kaltes Wetter.

Blusen aus Baumwolle,

Wolle in allen Farben.

 

* * *

Die Rose ist in der Tasse.

Die Schneeflocke ist bunt.

Der Wald ist in der Klasse.

Miauen kann der Hund.

 

* * *

Ritze kritze,

ratze kratze,

das ist meine

schwarze Katze

mit der weißen Tatze.

 

* * *

1, 2, 3

Vater isst ein Ei

3, 2, 1

Mutter isst keins

4, 5, 6

Thomas macht ‘nen Klecks

6, 5, 4

Rudi mag kein Bier

7, 8, 9, 10

Das kann ich leicht verstehn

10, 7, 3

Das Gedicht ist vorbei

 

* * *

1, 2, 3, 4 —

alles gibt es hier:

Vogelfutter,

Milch und Butter,

greifen Sie nur zu!

 

    Erntedank

Wir wollen danken

für unser Brot.

Wir wollen helfen

in aller Not.

Wir wollen schaffen,

die Kraft gibst Du.

Wir wollen lieben;

Herr, hilf dazu!

Amen.

 

* * *

In dem Hi Ha Haus

ist die Mi Ma Maus.

Rennt zur Tür hinaus,

und du bist aus.

 

* * *

Osterhas, Osterhas,

leg mir Eier in das Gras,

Ostereier rot und blau,

grün und gelb und grau!

 

Im Zoo

Das Krokodil, das Huhn, der Hahn,

der Löwe, Affe und Fasan,

der Elefant, der Bär, der Strauß —

sie leben all in einem Haus.

 

* * *

Erst fünf Jahre bin ich alt,

bin im Kindergarten.

In die Schule will ich gehen,

muss ein Jahr noch warten.

 

Das Frühstück

Auf dem Tische steht die Butter,

Zucker, Tee und frisches Brot.

Und die liebe, gute Mutter

macht für mich ein Butterbrot.

 

* * *

Im Park sind viele Blumen:

weiß, rot und blau und bunt.

Wir lachen, spielen, springen,

und lustig bellt der Hund.

 

* * *

Miez ist krank, Miez ist krank,

sie sitzt traurig auf der Bank,

will nicht laufen, will nicht springen,

will nicht essen, will nicht trinken.

Traurig sitzt sie in dem Haus,

kann nicht fangen eine Maus.

 

Der Schneemann

Der Schneemann auf der Straße

trägt einen weißen roten Rock,

hat eine rote Nase

und einen dicken Stock.

 

Herbstnacht

Eulen heulen laut.

Gras wird heute feucht.

Feuer leuchten weit.

Leute freuen sich.

 

* * *

Wecker, Wecker, wecke mich,

wecke mich am Morgen!

Liebes Kind, ich wecke dich.

Mach dir keine Sorgen!

 

* * *

Was gibt es zu essen? Was steht auf dem Tisch?

Gibt es eine Suppe? Fleisch oder Fisch?

Gibt es Kartoffeln? Gibt es Salat?

Gibt es Tomaten? Gibt es Spinat?

 

* * *

Der erste April! Der erste April!

Man schickt die Narren, wohin man will.

 

* * *

Ich hab keinen Garten, hab nur ein Töpfchen,

dort wachsen Blümchen mit bunten Köpfchen.

Ich gieß es abends, ich gieß es früh,

mein liebes Blümchen vergess ich nie.

 

* * *

In der Wolke wohnt im Sommer

Regen, Hagel, Blitz und Donner.

Habt ihr einen neuen Hut?

Einen Schirm? Dann ist es gut.

 

* * *

Auf dem Berge Si - na - i

wohnt’ der Schneider Kikriki,

seine Frau, die Margarete,

saß auf dem Balkon und nähte,

fiel herab, fiel herab,

und das linke Bein brach ab.

 

* * *

Auf einem Gummi-Gummi-Berg,

da wohnt ein Gummi-Gummi-Zwerg,

der Gummi-Gummi-Zwerg

hat eine Gummi-Gummi-Frau,

die Gummi-Gummi-Frau

hat ein Gummi-Gummi-Kind,

das Gummi-Gummi-Kind

hat ein Gummi-Gummi-Kleid,

das Gummi-Gummi-Kleid

hat ein Gummi-Gummi-Loch,

und du bist es doch!

 

Стихи на немецком для урока

* * *

Mein Freund heißt Jura,

dein Freund heißt Schura,

meine Freundin heißt Natascha,

deine Freundin heißt Lubascha.

 

* * *

Hell ist die Klasse,

und weiß ist die Wand.

Schwarz ist die Tafel,

und braun ist die Bank.

 

* * *

Ich bin Dieter,

du bist Helga.

Er ist Friedrich,

sie ist Elke.

 

Wir sind hier,

und ihr seid dort.

Wer weiß mehr,

setz bitte fort!

 

Der Regenbogen

Ein Regenbogen,

komm und schau:

rot und orange,

gelb, grün und blau.

Josef Guggenmoos

 

In der Schule

In der Schule lernt man viel:

Lesen, Rechnen, Sport und Spiel,

Basteln, Singen, Turnen, Schreiben —

Niemand will ein Dummkopf bleiben.

 

* * *

Hurra! Hurra! Neujahr ist da.

Wir lachen und singen.

Wir tanzen und springen.

Wir sind alle lustig

und rufen: Hurra!

Hurra! Hurra! Die Ferien sind da.

 

Frauentag

Frauentag! Frauentag!

Welch ein schöner Feiertag!

Der Mutti gratulieren wir

und wünschen alles Gute ihr.

 

Die Familie Krause

Auf dem Bilde seht ihr da

Vater, Mutter, Monika,

Bruder Kurt und Schwester Elli,

die Geschwister Paul und Nelli.

Rechts den Opa seht ihr hier,

links die Oma am Klavier.

Die Familie des Herrn Krause

sitzt am Sonntag gern zu Hause.

Alle wohnen friedlich hier,

in der Wohnung Nummer vier.

 

Klaus

Jeder freut sich über Klaus,

weil er fleißig ist im Haus,

hilft der Oma und der Mutter,

bringt schnell Milch und Brot und Butter.

 

In der Schule ist der Klaus

auch so fleißig wie im Haus.

Er verliert da keine Zeit

und ist immer hilfsbereit.

 

Im Zimmer

In dem Zimmer sehen wir

Tische, Stühle, ein Klavier.

An der Wand steht links ein Schrank,

an dem Fenster eine Bank.

 

Hier ein Sofa, da ein Bett,

Blumen auf dem Fensterbrett.

Auch ein Bücherschrank steht hier,

denn die Bücher lieben wir.

 

Das Jahr

Dreißig Tage hat September,

April, Juni und November.

Februar hat achtundzwanig,

nur im Schaltjahr neunundzwanzig.

Alle andern ohne Frage

haben einunddreißig Tage.

 

Der lustige April

April, April

macht immer, was er will.

Bald Sonnenschein, bald Schnee,

bald regnet es — o weh!

April, April

macht immer, was er will.

 

Fliegen will ich zu den Sternen

In der Schule will ich lernen

und will immer fleißig sein.

Fliegen will ich zu den Sternen,

will da auch zu Hause sein.

 

Wissen will ich, wie das Brot wächst

und warum der Vogel singt,

wie die silberne Rakete

Menschen zu den Sternen bringt.

 

Über allen scheint die Sonne

Über allen scheint die Sonne,

über allen in der Welt.

Alle Kinder wollen Frieden,

Frieden, der das Glück erhält.

 

Froh und lustig will ja spielen

mit den Freunden jedes Kind,

ob es weiße oder schwarze,

gelbe oder braune sind …

 

Hört, ihr Menschen, unsre Bitte:

Kämpfet für den Frieden ihr,

dass die Kinder aller Länder

froh und lustig sind wie wir!

 

Bei Peters Geburtstag

   Mutter sagt zu den Kindern: “Wer will Peters Bilder sehen?”

   “Ich, ich, ich”, rufen alle.

   Mutter sagt:

— Das ist Peter mit einem Jahr, da liegt er noch im Bettchen.

— Das ist Peter mit zwei Jahren, da läuft er schon auf der Straße.

— Das ist Peter mit drei Jahren, da spielt er schon im Sand.

— Das ist Peter mit vier Jahren, da malt er schon ein Bild.

— Das ist Peter mit fünf Jahren, da kauft er schon für Mutter ein.

— Das ist Peter mit sechs Jahren, da geht er schon in die Schule.

 

Im Lande der Zwerge

So ist es im Lande der Zwerge:

Ameisenhaufen  sind Berge,

das Sandkorn ist ein Felsenstück,

der Seidenfaden ist ein Strick,

die Nadel ist da eine Stange,

als Elefant gilt da die Maus,

der Fingerhut ist da ein Haus,

wie Fenster sind die Nadelöhre,

ein Glas voll Wasser wird zum Meere,

der dickste Mann ist da ein Haar,

ein Augenblick ist da ein Jahr.

 

Im Lande der Riesen

So ist es im Lande der Riesen:

als Betten brauchen sie Wiesen,

zum Trinken haben sie Fässer,

wie Sägen sind ihre Messer;

ihre Semmeln sind wie Melonen,

wie Gurken sind ihre Bohnen;

die Kleider näht man mit Stricken,

die Stühle macht man wie Brücken;

man spielt mit wirklichen Kranen

und mit wirklichen Eisenbahnen,

als hätten sie kaum ein Gewicht.

Ob’s das gibt? — Ich weiß es nicht.

 

            M

Wenn das M nicht wär erfunden,

wäre manches schief und krumm.

Denn dann hießen Max und Moritz

Ax und Oritz. Das wär dumm.

 

Wenn das M nicht wär erfunden,

wäre mancher übel dran.

Maximilian, der hieße

plötzlich Axi ilian.

 

Wenn das M nicht wär erfunden,

wär das ABC nich voll.

Jede Mama hieße a-a.

Und das wäre ganz zu toll.

 

Doch zum Glück ist es erfunden.

Das ist nützlich! Das ist fein!

Denn nun können kleine Kinder

“Mutti” oder “Mami” schrein.

                    James Krüss

 

Wenn ich groß bin

Wenn ich groß bin,

brauche ich mich nicht zu waschen,

weil die Großen ja nie schmutzig sind.

Dafür pflanze ich in mein Zahnputzglas

eine Bananenpflanze

und lasse in der Badewanne ein Schiff

schwimmen,

und alle Seife der Welt

verkaufe ich.

 

O, wäre ich krank!

O, wäre ich krank!

Dann müsste ich morgens nicht aufstehen.

Ich müsste nicht in die Schule gehen.

Ich müsste nicht lernen.

Ich könnte im Bett liegen bleiben!

 

Jetzt bin ich krank.

Der Kopf tut mir weh.

Die Stirn ist heiß.

Der Hals tut mir weh.

Ich darf nicht spielen.

Ich muss im Bett liegen bleiben.

Es ist so langweilig.

Ach, wäre ich gesund!

 

Klein und Groß

Ich

bin

schon

sehr

groß,

denkt das kleine Mädchen.

Mein Brüderchen ist viel kleiner als ich.

 

Ich

bin

sehr

groß,

denkt der kleine Bruder.

Mein Hündchen ist viel kleiner als ich.

 

Was ist vertauscht?

Der Käse ist in der Flasche.

Die Milch ist in der Tasche.

Der Fisch ist im Bus.

Das Fenster ist im Fluss.

Der Lehrer ist in der Tasse.

Der Tee ist in der Klasse.

Die Kleider sind in der Bank.

Die Kasse ist im Schrank.

 

Verkehrte Welt

Die Glocken sind im Keller,

Kartoffeln auf dem Turm,

der Tisch steht auf dem Teller,

und Hühner frisst der Wurm.

       Juhu, juhu,

       heut’ bin ich du,

       und du bist ich.

       Sprich weiter, sprich!

Im Brunnen brennt das Feuer,

die Palmen sind auf dem Feld;

die Luft ist furchtbar teuer,

und Gold ist gar nichts wert.

       Juhu, juhu,

       Bier gibt die Kuh

       und Milch das Fass.

       Weißt du noch was?

Die Häuser können reisen.

Die Vögel wohnen im Meer.

Sehr wenig wiegt das Eisen,

die Watte ist schrecklich schwer.

       Juhu, juhu,

       am Kopf die Schuh,

       der Hut am Fuß.

       Und nun ist Schluss.

             Ludwig Schuster

 

Ein Streit über den wichtigen Beruf

“Der wichtige Beruf

ist KAUFMANN.

Ohne ihn würden wir

verhungern.”

 

“Der wichtigste Beruf

ist MAURER.

Ohne ihn hätte der Kaufmann

kein Geschäft.”

 

“Der wichtige Beruf

ist POLIZIST.

Ohne Polizisten würden

der Kaufmann,

der Maurer und eine Menge

anderer Leute überfahren.”

 

“Der wichtigste Beruf

ist KRAFTFAHRER.

Ohne ihn bekommt der Maurer

keine Ziegel,

und der Kaufmann bekommt

keine Waren geliefert.”

 

“Dann würde ich

beim BAUERN einkaufen.

Das ist der wichtigste Beruf.”

 

“Aber wo hat der Bauer

den Pflug her,

den Traktor, den Mäher

und all die anderen Maschinen?

Die hat er aus der Fabrik.

Also ist ARBEITER

der wichtigste Beruf.”

 

“Und wo haben die Arbeiter

und Mechaniker gelernt,

wie man das alles macht?

In den Schulen!

Also ist LEHRER

der wichtigste Beruf.

Ohne Lehrer würden die Leute

überhaupt nichts können!”

 

“Der wichtigste Beruf

ist SCHÜLER.

Ohne die Schüler

wäre ja niemand da,

den die Lehrer

etwas lehren könnten.”

 

“Aber wenn die Schüler

nichts zu essen haben?

Also ist der wichtigste Beruf

KAUFMANN!”

             Kurt Wölfflin

 

Gebet für Kinder

Manche Kinder sind gelb und manche schwarz,

doch ich bin weiß.

Manche Kinder sind braun und manche rot,

doch ich bin weiß.

Aber ich bin nicht besser als sie

und sie sind nicht besser als ich,

wir sind alle Kinder von dir, lieber Gott.

Hilf uns, dass wir uns nicht hassen!

Hilf uns, dass wir uns verstehen!

Hilf uns, dass wir uns lieben!

                    Ilse Kleberger

 

Ach, ich und auch

Das Wort “ach”

findest du

       im Bach,

       im Krach,

       im Lachen,

       im Drachen

und noch

in anderen Sachen.

 

Und “ich”

bin

im Licht,

im Wicht,

im Gesicht,

im Gedicht,

und schließlich

nicht richtig

       in der Milch

       und im Knilch.

 

Das Wort “auch”

findest du

       im Rauch,

       im Schlauch,

       im Brauch

und auch

in deinem Bauch.

 

Puppendoktor

Ach, lieber Doktor Pillermann,

sieh dir nur meine Puppe an!

Drei Tage hat sie nichts gegessen,

hat immer so stumm dagesessen,

die Arme hängen ihr wie tot,

sie will nicht einmal Zuckerbrot!

Ach, lieber Doktor, sag mir ehrlich,

ist diese Krankheit sehr gefährlich?

 

Madam, Sie ängstigen sich noch krank!

Der Puls geht ruhig, Gott sei dank;

doch darf sie nicht im Zimmer sitzen,

sie muss zu Bett, muss tüchtig schwitzen;

drei Kiebitzeier gebt ihr ein,

dann wird es morgen besser sein.

 

An Mutters Geburtstag

Schnell, schnell, Besen,

feg die Stube rein!

Wenn Mütterchen zu Kaffee kommt,

muss alles sauber sein.

 

Blüh, blüh, Blume,

blüh Recht schön und frisch!

Wenn Mütterchen zum Kaffee kommt,

stehst du auf dem Tisch.

             Paula Dehmel

 

Der Vater kann alles

Liebes Lenchen, hör nur an,

was mein Vater alles kann!

Alles, alles kann er machen,

und er schnitzt die schönsten Sachen:

 

Auf dem Dach die Klappermühle,

unsre kleinen Kinderstühle,

Vogelbauer, Meisenkisten,

Körber, drin die Hühner nisten.

 

Einen Fresstrog für die Gänschen,

und ein hölzern Schwert für Hänschen.

Kleine Wagen kann er machen,

Hüte von Papier und Drachen,

 

Einen Hahn mit Kamm und Sporen,

Häschen auch mit langen Ohren.

Alles kann er und so gut,

wie es wohl kein andrer tut.

 

Gar nichts gibt es, denk nur an,

was er dir nicht machen kann!

Lenchen, ja ich glaube sehr,

nur der liebe Gott kann mehr!

             Heinrich Seidel

 

                * * *

Schneck, Schneck, Schneider,

du hast ja keine Kleider!

Geh mit, wir fahren nach Berlin,

da kauf’ ich dir was anzuziehn.

 

April

Vor kurzem, da war die Erde noch weiß,

und nun wird’s überall grün.

Vor kurzem, da stand der Bach noch voll Eis,

wo lustig die Wolken nun ziehn.

 

Und sieh! O sieh! — Hab’ ich recht geschaut?

Ein Veilchen! Wie das mich freut!

Und der Vogel im Fliederbusch singt so laut.

O du prächtige Frühlingszeit!

                           Robert Reinick

 

Kam der Schneider angerannt

mit der Schere in der Hand,

nähte an, nähte an,

dass sie wieder laufen kann.

                    Volksgut

 

Der Baum

Zu fällen einen schönen Baum,

braucht’s eine halbe Stunde kaum.

Zu wachsen, bis man ihn bewundert,

braucht er, bedenk’ es, ein Jahrhundert.

startdeutsch.ru

Стихотворение на немецком с переводом и аудио Heinrich Heine "Die Libelle"

Die Libelle

 

Es tanzt die schöne Libelle

Wohl auf des Baches Welle;

Sie tanzt daher, sie tanzt dahin,

Die schimmernde, flimmernde Gauklerin.

 

Gar mancher junge Käfertor

Bewundert ihr Kleid von blauem Flor,

Bewundert des Leibchens Emaille

Und auch die schlanke Taille.

 

Gar mancher junge Käfertor

Sein bißchen Käferverstand verlor;

Die Buhlen sumsen von Lieb und Treu,

Versprechen Holland und Brabant dabei.

 

Die schöne Libelle lacht und spricht:

«Holland und Brabant brauch ich nicht,

Doch sputet Euch, Ihr Freier,

Und holt mir ein Fünkchen Feuer.

 

Die Köchin kam in Wochen,

Muß selbst mein Süpplein kochen;

Die Kohlen des Herdes erloschen sind –

Holt mir ein Fünkchen Feuer geschwind.»

 

Kaum hat die Falsche gesprochen das Wort,

Die Käfer flatterten eilig fort.

Sie suchen Feuer, und lassen bald

Weit hinter sich den Heimatwald.

 

Sie sehen Kerzenlicht, ich glaube

In einer erleuchteten Gartenlaube;

Und die Verliebten, mit blindem Mut

Stürzen sie sich in die Kerzenglut.

 

Knisternd verzehrten die Flammen der Kerzen

Die Käfer und ihre liebenden Herzen;

Die einen büßten das Leben ein,

Die andern nur die Flügelein.

 

O wehe dem Käfer, welchem verbrannt

Die Flügel sind! Im fremden Land

Muß er wie ein Wurm am Boden kriechen,

Mit feuchten Insekten, die häßlich riechen.

 

«Die schlechte Gesellschaft, hört man ihn klagen,

Ist im Exil die schlimmste der Plagen.

Wir müssen verkehren mit einer Schar

Von Ungeziefer, von Wanzen sogar,

Die uns behandeln als Kameraden,

Weil wir im selben Schmutze waten –

 

Drob klagte schon der Schüler Virgils,

Der Dichter der Hölle und des Exils.

Ich denke mit Gram an die bessere Zeit,

Wo ich mit beflügelter Herrlichkeit

Im Heimatäther gegaukelt,

Auf Sonnenblumen geschaukelt,

 

Aus Rosenkelchen Nahrung sog

Und vornehm war, und Umgang pflog

Mit Schmetterlingen von adligem Sinn,

Und mit der Zikade, der Künstlerin –

 

Jetzt sind meine armen Flügel verbrannt;

Ich kann nicht zurück ins Vaterland,

Ich bin ein Wurm, und ich verrecke

Und ich verfaule im fremden Drecke.

 

O, daß ich nie gesehen hätt

Die Wasserfliege, die blaue Kokett

Mit ihrer feinen Taille –

Die schöne, falsche Kanaille!»

 

Heinrich Heine

Стрекоза

 

Вспорхнет и опустится снова

На волны ручья лесного,

Над гладью, сверкающей, как бирюза,

Танцует волшебница стрекоза!

 

И славит жуков восхищенный хор

Накидку ее — синеватый флер,

Корсаж в эмалевой пленке

И стан удивительно тонкий.

 

Наивных жуков восхищенный хор,

Вконец поглупевший с недавних пор,

Жужжит стрекозе о любви своей,

Суля и Брабант, и Голландию ей.

 

Смеется плутовка жукам в ответ:

«Брабант и Голландия — что за бред!

Уж вы, женишки, не взыщите, —

Огня для меня поищите!

 

Кухарка родит лишь в среду,

А я жду гостей к обеду,

Очаг не горит со вчерашнего дня, —

Добудьте же мне скорее огня!»

 

Поверив предательской этой лжи,

За искрой для стройной своей госпожи

Влюбленные ринулись в сумрак ночной

И вскоре оставили лес родной.

 

В беседке, на самой окраине парка,

Свеча полыхала призывно и ярко;

Бедняг ослепил любовный угар —

Стремглав они бросились в самый жар.

 

Треща поглотило жгучее пламя

Жуков с влюбленными их сердцами;

Одни здесь погибель свою обрели,

Другие лишь крылья не сберегли.

 

О, горе жуку, чьи крылья в огне

Дотла сожжены! В чужой стороне,

Один, вдали от родных и близких,

Он ползать должен средь гадов склизких.

 

«А это, — плачется он отныне, —

Тягчайшее бедствие на чужбине.

Скажите, чего еще ждать от жизни,

Когда вокруг лишь клопы да слизни?

И ты, по одной с ними ползая грязи,

Давно стал своим в глазах этой мрази.

 

О том же, бредя за Вергилием вслед,

Скорбел еще Данте, изгнанник-поэт!

Ах, как был я счастлив на родине милой,

Когда, беззаботный и легкокрылый,

Плескался в эфирных волнах,

Слетал отдохнуть на подсолнух.

 

Из чашечек роз нектар я пил

И в обществе высшем принят был,

Знавал мотылька из богатой семьи,

И пела цикада мне песни свои.

 

А ныне крылья мои сожжены,

И мне не видать родной стороны,

Я — жалкий червь, я — гад ползучий,

Я гибну в этой навозной куче.

 

И надо ж было поверить мне

Пустопорожней той трескотне,

Попасться — да как! — на уловки

Кокетливой, лживой чертовки!»

 

Генрих Гейне

reallanguage.club

Рождество — Стихотворение на немецком с переводом и звуком

Joseph von Eichendorff — Weihnachten

Йозеф фон Эйхендорф написал это стихотворение в 19-м веке, но его до сих пор с удовольствием читают, слушают и переводят на многие языки мира, не исключая, разумеется, и русский. Стихотворений о Рождестве написано великое множество, но поэты не перестают вдохновляться темой этого чудесного праздника, ведь поэзия — это волшебство, создающее настроение и делающее нас чуть-чуть счастливее.

Joseph von Eichendorff — Weihnachten
Перевод: Анастасия Лукомская

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Markt und Straßen stehn verlassen1,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

Рынки, улицы пустынны,
Тихий свет в домах горит,
И брожу средь них один я,
Всё так празднично блестит.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm2 geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Дамы пёстро украшают
Безделушками дома,
Дети радостно взирают,
И чудесна тишина.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen3, heilges Schauern4!
Wie so weit und still die Welt!

Стены города покинув,
Вышел в поле на лужок.
Блеск вокруг, священный ливень,
Мир так тих и так широк!

Sterne hoch die Kreise schlingen5,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

Звёзды выстроились кругом
Из-под снежной пустоты,
Огласила песнь округу.
Время, как прекрасно ты!

1stehn verlassen = stehen verlassen — стоят безлюдные
2fromm — кроткий, тихий, благочестивый
4Hehres Glänzen — величественное сияние
4heilges Schauern = heiliges Schauern — здесь священный восторг
5Sterne hoch die Kreise schlingenздесь эту строку можно было бы поэтично перевести: звёзды водят хороводы; schlingen — обвивать, вплетать, обвязывать;

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Методическая разработка по немецкому языку по теме: Стихи на немецком языке для 3-6 классов

ALLE TIERE SIND UNSERE FREUNDE                                                           HERZ

Alle Tiere, wie die Menschen                                           Ich freu mich, wenn ich dich seh,

haben Vater, Mutter, Kinder,                                            ich finde dich so nett,        

lieben Sonne, Wind und Wasser,                                      ich schenke dir mein H und E,

Frühling, Sommer, Herbst und Winter.                            mein R und auch mein Z.

                   *   *    *                                                                      *   *   *

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sie-ben.                        Wie geht es dir?

Wo ist denn mein Freund geblieben?                                wie geht es dir,

Ist nicht hier, ist nicht da,                                                  Mein lieber kleiner Ulli?

ist wohl ja in Amerika!                                                      Oh, danke schön,                      

                                                                                           es geht mir gut!

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sie-ben.                        Ich gehe in die Schule.

Wo ist denn mein Freund geblieben?

Acht, neun, zehn.                                                              Wie geht es Ihnen,

Ich muss alleine gehn.                                                       Frau Bunt?    

                                                                                           Und Ihnen, Fräulein Krause?

      *    *    *                                                                       Oh, danke schön,

 Wir gehen ins Theater!                                                     es geht uns gut!

 Wer kommt mit?                                                               Wir gehen jetzt nach Hause.

Renate und Beate

Und die Frau Schmidt.                                                       PETER IST NICHT PAUL    

Wir gehen ins Kino!                                                          Peter ist nicht Paul,  

Wer kommt mit?                                                                fleißig ist nicht faul,

Tilo und Tina                                                                     Uta ist nicht Ruth,

Und die Frau Schmidt!                                                      schlecht ist gut,

                                                                                           klug ist nicht dumm.

  DIE IGELFAMILIE                                                        Die Pause ist um!

Das ist der Igelvater,                                                          DIE WOCHENTAGE

der Vater heiβt Mecki.

das ist die Igelmutter,                                                        Guten tag, Herr Montag!

sie heiβt Micki.                                                                  Wie geht es dem Herrn Dienstag?

Das ist der Igeljunge,                                                         Sehr gut, Frau Mittwoch!  

der Junge heiβt Macki.                                                      Sagen Sie dem Herrn Donnerstag,

Das ist das Igelmädchen                                                    daβ er am Freitag

das Mädchen heiβt Mucki.                                                mit dem Herrn Sonnabend

Das ist die ganze Igelfamilie.                                            zur Frau Sonntag

                                                                                           zu Besuch kommen soll!

       *   *   *                                                                        

Lerne was, so kannst du was.                                                        *   *   *

Kannst du was, so bist du was:                                           Peter, Hans und Grete

Maler, Mauer, Brigadier,                                                    lenken die Rakete;

alle Leute folgen dir.                                                           fliegen bis zum weitem Mond,

                                                                                            der am Wolkenhimmel wohnt,

                                                                                            bauen sich ein Häuschen fein

                                                                                            und du ziehst mit ihnen ein.

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